Teag thüringer energie ag Musterrechnung

In den folgenden Jahren stellte sich heraus, dass die drei Stromversorger ENAG (Energieversorgung Nordthüringen), OTEV (Ostthüringer Energieversorgung) und SEAG (Südthüringer Energieversorgung) alleine nicht wirtschaftlich arbeiten konnten. [11] Während der Umsatz nach der Wende stetig abnahm, mussten die Unternehmen dennoch umfangreich in die Modernisierung ihrer Netze investieren. Daher wurden Pläne entwickelt, die Geschäfte der Stromversorger wieder zusammenzulegen. [12] Die Rekommunalisierung der TEAG war nicht unumstritten:[28] So erkannten Beobachter „beachtliche betriebswirtschaftliche Risiken“ für die Haushalte der Städte und Gemeinden. Grund sei vor allem die „Unwägbarkeit der zukünftigen energiewirtschaftlichen Entwicklung“. [29] [30] Außerdem wurde kritisiert, die Übernahme der TEAG durch die Kommunen sei nicht ausreichend transparent. [31] Es war die Rede von „Geheimniskrämerei“. [32] Im Zuge dessen wurde auch die Rolle der beteiligten Kreditinstitute hinterfragt. [33] Die Thüringer Opposition bemängelte ausdrücklich die Rolle der Thüga bei der Transaktion. Sie forderte die Landesregierung auf, selbst in die Rekommunalisierung einzugreifen und Anteile der TEAG zu kaufen. [34] [35] 1994/95 folgten die Gasversorger dem Beispiel der Stromversorger: Die GNT (Gasversorgung Nordthüringen), OTG (Ostthüringer Gasgesellschaft) und STG (Südthüringer Gasgesellschaft) schlossen sich zur GVT (Gasversorgung Thüringen) zusammen. [15] Motivation war auch hier, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Investitionstätigkeit der beteiligten Betriebe sicherzustellen. Im Verlauf des Jahres 1995 kamen zusätzlich die Gasversorger aus Schmölln/Gößnitz und Bad Sulza unter das Dach der GVT.

[16] Thüringer Energie ist das führende Energie-Dienstleistungsunternehmen im Freistaat. Das kommunale Unternehmen versorgt tagtäglich rund 500.000 Kunden mit Strom, Erdgas und Fernwärme und bietet umfangreiche energiespezifische Dienstleistungen an. Zum Portfolio der TEAG gehören energienahe Dienstleistungen, beispielsweise für den Betrieb von Erdgasbrennwertheizungen, Wärmepumpen und Solarthermieanlagen sowie KWK-Technik einschließlich Service. Ferner werden das Monitoring von Energiedaten, die Analyse von Lastgängen sowie Lösungen für die Optimierung des kommunalen Energiemanagements angeboten. [52] Des Weiteren hilft das Unternehmen etwa bei der Messung und Einsparung von Energie und stellt Energieausweise aus. [53] [54] Im Geschäftsjahr 2017 produzierte der TEAG-Konzern insgesamt 580,9 GWh Strom, 524,6 GWh Wärme und 620,1 GWh Dampf. [3] Dies erfolgt vorwiegend in konventionellen Kraftwerken in Bad Salzungen, Grabe, Ibenhain, Jena und Merxleben statt. Im regenerativen Segment setzt die TEAG vor allem auf eigene Wasserkraftwerke und investierte zuletzt immer mehr in Windkraft, die insbesondere in Nord-, Mittel- und Ostthüringen ausgebaut wird.

[41] Solarenergie, Photovoltaik und Biomasse spielen eine untergeordnete Rolle. [42] In unseren FAQs finden Sie alles, was Sie wissen wollen, zum Beispiel: 2005 gab der Essener Energiekonzern E.ON die Fusion von TEAG und GVT bekannt. [18] E.ON war bereits mehrheitlich an beiden Unternehmen beteiligt. [19] Durch den Zusammenschluss sollte ein „leistungsstarkes regionales Versorgungsunternehmen“ entstehen, das sowohl die Versorgungssicherheit als auch den wirtschaftlichen Betrieb dauerhaft sicherstellen konnte. [20] Die Thüringer Landesregierung unter Ministerpräsident Dieter Althaus begrüßte das Vorhaben ausdrücklich, während andere Parteien ihre Kritik vorbrachten. [18] Jahresausstellung in Osterburg zu Weida elektrisiert Die Digitalisierung der Energiewende bietet viele Möglichkeiten, Ihren Energieverbrauch bzw.