Rheinland-rheinhessischen tarifvertrag metall- und elektro

Rheinhessen ist eine Region und ein ehemaliger Regierungsbezirk in Rheinland-Pfalz, bestehend aus den Gebieten westlich des Oberrheins, die ab 1816 zum Großherzogtum Hessen und zum Land Hessen bis 1945 gehörten. Die hügelige Landschaft ist weitgehend Weinbergen gewidmet, die die Weinregion Rheinhessen umfassen. 2016 betrug das regionale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Hessen 280 Mrd. EUR und machte damit 9 % des deutschen BIP aus (Eurostat, 2019). Sie ist damit die viertreichste Region, aber deutlich hinter Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg, die mit 21 %, 18 % bzw. 15 % des deutschen BIP (Eurostat, 2019) beiträgt. Gemessen am Wachstum lag die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate Hessens zwischen 2008 und 2017 bei 2,2% und damit unter dem deutschen Durchschnitt von 2,8% (Eurostat, 2019). Beim Wohlstand erreichte das regionale Pro-Kopf-BIP 2017 jedoch 41.300 Euro, was 113 Prozent des deutschen Durchschnitts (36.400 Euro) (Eurostat, 2019) entspricht. Auch Hessen ist eine wichtige Exportregion: Hessen exportierte 2018 umgerechnet 64,3 Mrd. Euro (Statistisches Bundesamt, 2019). Dieser Betrag macht 4,8 % des gesamten deutschen Exports aus und rangiert in Hessen an fünfter Stelle der wichtigsten Exporteure in Deutschland, hinter Baden-Württemberg (19,9 %), Bayern (19,0 %), Nordrhein-Westfalen (19 %).

und Niedersachsen (8,8%) (Statistisches Bundesamt, 2019). Diese wichtige Exportmenge wird jedes Jahr durch umfangreiche Bahnverbindungen und den Großflughafen Frankfurt am Main gesteigert. Die regionale Erwerbsbevölkerung belief sich auf 3,12 Mio. Personen, was einem Anteil von 7,5 % am nationalen Gesamtanteil (2018) entspricht (Eurostat, 2019). 2018 ist die Arbeitslosigkeit in Hessen (3,2%) unter dem deutschen Durchschnitt (3,4%) und deutlich unter dem europäischen Durchschnitt (6,9%) (Eurostat, 2019). Darüber hinaus geht die Arbeitslosenquote seit 2014 deutlich zurück: Sie sank von 4,5 % im Jahr 2014 auf 3,2 % im Jahr 2018, was einem Rückgang um 26,7 % entspricht (Eurostat, 2019). Dagegen lag die Jugendarbeitslosenquote in Hessen 2017 über der deutschen Arbeitslosenquote (8,1% gegenüber 6,8 Prozent). 2018 auf 6,1 % (Eurostat, 2019). Die Mehrheit der Erwerbsbevölkerung ist im Dienstleistungssektor beschäftigt (75,7 %), während 23,7 % in der Industrie und im Baugewerbe tätig sind (Eurostat, 2019). Nur 0,6 % der Arbeitnehmer sind in der Landwirtschaft beschäftigt.

Im Vergleich zum Landesdurchschnitt zeigen diese Zahlen eine starke Dienstleistungsorientierung der Region (deutsche Zahlen: 71,4%/27,4%/1,2%). und unterdurchschnittliche Anteile in Landwirtschaft und Industrie (einschließlich Baugewerbe) (Eurostat, 2019). Die sektorale Struktur Hessens steht zu einem großen Teil der Position Frankfurts als wichtiger Finanzplatz in Europa gegenüber.